Luftfahrthistorische Forschung

Während ich noch als Flugschüler meine Platzrunden drehte oder Dreiecksflüge absolvierte, stellte sich mir immer wieder die Frage, wie sich die Flugpioniere im letzten Jahrhundert am Himmel orientiert haben. Während heutzutage stets eine aktuelle Ausgabe einer Luftfahrtkarte grundsätzlich an Bord mitzuführen ist, Steuer- und Kompaßkurs mittlerweile über GPS-Empfänger angezeigt und via Autopilot korrigiert werden, hatten die Pioniere, wie etwa Wilbur und Orville Wright, Gustav Weißkopf, Alberto Santos Dumont, August Euler, Louis Blériot oder Hans Grade, keinerlei navigatorischen Hilfsmittel zur Verfügung stehen.

Ich machte mich ans Werk und recherchierte in sämtlichen deutschen Bibliothekskatalogen nach alten Luftfahrtkarten, Luftbildkarten und Flughandbüchern. Dabei mußte ich leider feststellen, dass die gesamte Luftfahrtgeschichte - abgesehen von der Luftfahrttechnik - in historischer, akademischer und wissenschaftlicher Perspektive absolut stiefmütterlich behandelt worden ist. Die Errungenschaften des Hauptmanns Hermann Wilhelm Ludwig Moedebeck, der als geistiger Vater der später international normierten Luftfahrtkarten gilt, ist in der deutschsprachigen Literatur nur mangelhaft berücksichtigt. In Bibliotheks- und Universitätsarchiven sind Unterlagen zur Luftfahrt, zur Flugnavigation sowie zur Flugsicherung entweder gar nicht oder völlig falsch indiziert.

Kassation der Luftfahrtgeschichte

Leider hat sich im Laufe der letzten 40 Jahre zusehends bewahrheitet, dass Luftfahrt- und Luftbildarchive sowie historische Akten einer massiven, wilden Kassation ausgesetzt waren. Immer wieder ist festzustellen, dass im deutschen Archivwesen viel zu oft die Vernichtung von als nicht archivwürdig bewerteten Unterlagen in Auftrag gegeben wird. Dies betrifft insbesondere Archivbestände, welche Dokumente und Unterlagen zur Luftfahrt und zum Luftverkehr beinhalten. Dass Bildbestände, Luftfahrtkarten und staatliche Publikationen, wie beispielsweise Luftfahrthandbücher oder „Nachrichten für Luftfahrer“, als nicht archivwürdig bewertetet werden, liegt leider am vorherrschenden, mangelhaften Ausbildungsstand der in deutschen Staatsarchiven und Landesbibliotheken beschäftigten Mitarbeiter. Diese wissen nur äußert selten, welche Publikationen im 19. und 20. Jahrhundert über die zivile und militärische Luftfahrt erschienen sind; sie zeigen leider auch keinerlei Engagement, sich in diesem Bereich fortzubilden.

Dass in Deutschland bedingt durch Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg ein großer Verlust an Archivmaterial entstanden ist, bleibt freilich unbestritten. Dennoch lassen sich über Sekundärquellen wiederum Primärquellen in ausländischen Archiven aufspüren. Dies ist eine mühevolle und zeitraubende Arbeit, die jedoch nicht unmöglich ist. Eine Katastrophe ist allerdings das geographische Wissen der in Staats- und Landesarchiven beschäftigten Mitarbeiter. So werden zwar Bildarchive immer häufiger digitalisiert, aber ob der totalen Unkenntnis der Topographie oder Landeskunde spiegelverkehrt in digitalen Bibliotheken, Phototheken oder Mediatheken gespeichert, wie das nachstehende Negativbeispiel aus dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen unterstreicht.

Luftbildplan Frankfurt am Main, 1927 - spiegelverkehrt beim Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland

Abbildung: Spiegelverkehrter Luftbildplan Frankfurt am Main, Hansa Luftbild AG, 1927
Quelle: Internetseite Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, RW 0437

Immerhin hat sich das Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, die Mühe gemacht, die als Dauerleihgabe („Schenkung“) von der Firma Hansa Luftbild AG aus Münster erhaltenen Luftbildpläne der 1930‘er Jahre zu digitalisieren. Aber in völliger Unkenntnis der Gauß-Krüger-Koordinaten bzw. der geographischen Merkmale der Stadt Frankfurt am Main ist das Digitalisat einfach spiegelverkehrt veröffentlicht worden. Im Rahmen der simplen Qualitätskontrolle im Archivwesen hätte ein kurzer Blick auf kostenlose Kartenwerke im Internet gereicht, um den Luftbildplan von Frankfurt am Main korrekt darzustellen. Das ist keine professionelle, sondern eine mangelhafte und ungenügende Arbeit. Man möge sich vorstellen, der gleiche Vorgang würde in der Humanmedizin bei Röntgenaufnahmen eintreten: Anstatt des linken, kranken Hüftgelenkes würde nun das rechte, gesunde Gelenk operativ behandelt.

Damit solche Fehler nicht passieren, brauchen private sowie staatliche Institutionen professionelle Unterstützung, wenn es um die Beschaffung, Digitalisierung, Analyse und Auswertung historischen Luftfahrtmaterials und alter Luftbildbestände geht. So entstand meine nebenberufliche Tätigkeit, als Sachverständiger für Museen, Bibliotheken, Staats- und Landesarchive, Senatsverwaltungen, Unternehmen sowie Architektur- und Ingenieurbüros auf Honorarbasis zur Verfügung zu stehen, um Auftrags- und Forschungsarbeiten, die sich vornehmlich mit der Luftfahrt und ihrer Geschichte, mit Luftbildsammlungen oder mit der Auswertung und Analyse historischer Aufnahmen beschäftigen, durchzuführen. Eine Vielzahl jener Arbeiten umfaßt das Aufspüren von Primärliteratur, das Erarbeiten von Bibliographien sowie das Anfertigen von Sachstandsberichten für spezifische Projekte. Darüber hinaus widme ich mich aus Neugierde und Wissensdurst hochspezifischen Themen, die entweder falsch aufbereitet oder bisweilen gänzlich unbekannt sind. Hierunter zählen beispielsweise meine Bücher zur sogenannten „Trolley Mission“ der US-amerikanischen Luftstreitkräfte im Jahre 1945.

Trolley Mission 1945

In Deutschland gehöre ich zu den wenigen Luftfahrthistorikern, die sich u.a. mit den militärischen Missionen der „United States Army Air Forces“ (Bezeichnung von 1941 bis 1947; USAAF) bzw. der im Jahre 1947 neu begründeten „United States Air Force“ (Bezeichnung nach 1947; USAF) auseinandersetzen. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges begann die „Eighth Air Force“ (8. US-Luftflotte), sogenannte „Observation Flights“ über Deutschland durchzuführen, die wenig später als „Trolley“ bzw. „Trolley Mission“ bezeichnet wurden.

Am 29. April 1945 wurden alle der Eighth Air Force untergeordneten Einheiten über Einsatzpläne informiert, dass das gesamte Bodenpersonal der 8. US-Luftflotte auf Nonstop-Flügen über Deutschland zu transportieren sei, um zuvor bombardierten Ziele aus der Luft zu sehen. Diese Flugpläne, die man durchaus als Rundflüge bezeichnen kann, waren ausschließlich für das Bodenpersonal gedacht, das nur indirekt an Kampfhandlungen beteiligt war. Ihnen sollte die Möglichkeit gegeben werden, die Ergebnisse ihrer militärischen Arbeit mit eigenen Augen zu erleben und darüber hinaus die bedeutende Rolle der US-amerikanischen Luftstreitkräfte im Zweiten Weltkrieg zu verstehen.

Erste Test- bzw. Übungsflüge („Practice Observation Flights“) über das damals noch aktive Kampfgebiet wurden am 30. April 1945 durchgeführt. Ziel dieser Testflüge war es, Flugrouten, ausgehend vom Vereinigten Königreich mit Überquerung des Ärmelkanals, auszukundschaften. So führten jene Testflüge größtenteils von England nach Sangatte in Frankreich, weiter über Namur in Belgien und schließlich über Düsseldorf und Mannheim. Andere Übungsflüge führten von Dungeness in England zunächst zum Cap Gris-Nez, einer Landspitze an der französischen Kanalküste, und dann weiter über Lille in Frankreich und Namur in Belgien bis ins Deutsche Reich. Es gab allerdings auch andere Strecken, die aus Sicherheitsgründen von Dungeness in England zunächst nach Paris führten und von dort aus über das Elsaß und das Saargebiet nach Deutschland reichten. Aufgrund unterschiedlicher Flugwetterlagen sind die Flugrouten im Mai 1945 stark abgeändert worden. Zudem waren die Nonstop-Flugstrecken auch davon abhängig, von welcher britischen Air Base gestartet wurde.

Das aus heutiger Sicht Besondere an dieser „Trolley Mission“ war der Umstand gewesen, dass vom damals mitfliegenden Bodenpersonal Luftaufnahmen gemacht worden waren. Es handelt sich jedoch nicht um typisch militärische Aufklärungsfotos, Senkrechtbilder bzw. Orthofotos, sondern um private Schrägbilder, Schrägaufnahmen bzw. Luftbilder. Jene Passagiere, die im Mai 1945 eine private Fotokamera besaßen und an den Flügen der „Trolley Mission“ teilnahmen, erstellten mehr oder weniger zufällig Bilder, die Deutschland sprichwörtlich zur „Stunde Null“ zeigen. Mehr als 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges habe ich damit angefangen, Luftaufnahmen der „Trolley Mission“ weltweit zu recherchieren, zu sammeln und zu analysieren. In meiner zeitaufwendigen Recherche fand ich in den Vereinigten Staaten von Amerika noch lebende Veteranen, Familienmitglieder sowie Hinterbliebene von verstorbenen Piloten der US Air Force, die noch Originalfotos und Fotonegative aus dem Mai 1945 aufbewahrt hatten. Ich habe diese Luftaufnahmen gekauft und mir die exklusiven Nutzungsrechte an diesen historischen Luftbildern vertraglich gesichert. So entstanden mehrere Bücher und Aufsätze, um die „Trolley Mission“ aus luftfahrthistorischer sowie flugnavigatorischer Perspektive zu interpretieren. Weitere Artikel wurden in Zusammenarbeit mit der „392. Bomb Group Memorial Association“ veröffentlicht.

Internationale Internetportale

Für die „Trolley Mission“ habe ich außerdem unter der Adresse www.trolley-mission.de Internetportale in deutscher, englischer, französischer sowie niederländischer Sprache programmiert, worüber alle Luftbilder kostenlos angesehen werden können. Dass gleich vier Sprachversionen der Internetseite zur „Trolley Mission“ entstanden sind, steht im Zusammenhang mit dem ursprünglichen Verlauf der damaligen Flugstrecken. So sollten sich die Flugrouten der „Trolley Mission“ einerseits auf jene Gebiete erstrecken, die von der 8. US-Luftflotte bombardiert worden waren, aber andererseits auch jene Orte abdecken, die von alliierten Landstreitkräften umkämpft worden waren - dies betraf Regionen in Frankreich, in Belgien, in den Niederlanden sowie in Deutschland.

Trolley Mission 1945

Bücher zur Trolley Mission

Im Herbst 2014 wurde von mir die erste Auflage meiner Forschungsarbeit über die „Trolley Mission“ veröffentlicht. Das Buch ist in deutscher Sprache unter dem Titel „Die Trolley Mission der US-amerikanischen Luftwaffe vom 7. bis zum 12. Mai 1945. Historische und bislang unveröffentlichte Luftbilder deutscher Städte und Industriebauten im Zweiten Weltkrieg“ erschienen und zugleich in englischer Sprache unter dem Titel „The Trolley Mission 1945 - Germany, 24 Hours After World War II“ aufgelegt worden. Zwei Jahre später folgten diverse Artikel und sogenannte „Booklets“ (Taschenbücher), die schwerpunktmäßig neu recherchierte Luftaufnahmen beinhalten. Im Frühjahr 2021 erhielt ich von der „Air Force Historical Research Agency“, die an der Maxwell Air Force Base bei Montgomery im US-Bundesstaat Alabama angesiedelt ist, knapp 8.000 Einzelseiten auf Mikrofilm, in denen alle Einsatzbefehle, Flugbewegungen und Faksimile von militärischen Beobachtungen von April 1945 bis Juni 1945 erfaßt sind. Diese Unterlagen der 8. US-Luftflotte wurden erst kürzlich freigegeben und enthalten ein unerschöpfliches Potential an Informationen, so dass die Erforschung der „Trolley Mission“ bislang noch kein Ende gefunden hat.

Die Trolley Mission der US-amerikanischen Luftwaffe vom 7. bis zum 12. Mai 1945. Historische und bislang unveröffentlichte Luftbilder deutscher Städte und Industriebauten im Zweiten Weltkrieg

Buch in deutscher Sprache

ISBN-13: 978-1-5032-8573-6

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The Trolley Mission 1945 - Germany, 24 Hours After World War II

Buch in englischer Sprache

ISBN-13: 978-1-3109-7603-2

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Ergebnisse meiner Forschung in der Tageszeitung Gießener Anzeiger

Luftaufnahmen sind von einem besonderen Charme gekennzeichnet und beinhalten naturgemäß eine außergewöhnliche Perspektive. Besonders ausdrucksstark wirken Luftbilder dann, wenn sie im Zeitvergleich von „Damals“ und „Heute“ präsentiert werden. So hatte die Tageszeitung „Gießener Anzeiger“ im Sommer 2020 die Luftaufnahmen der „Trolley Mission“ sowie einen Teil meiner bislang unveröffentlichten Archivdokumente zum Anlaß genommen, hieraus eine Serie in sechs Teilen über die zerstörte Stadt Gießen in noch nie gesehener Detailfülle abzudrucken. Neben den originalen Luftaufnahmen aus dem Jahre 1945 wurden aktuelle Bilder aus dem Jahre 2020 eingefügt. Der Zeitungsbericht wird mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Rhein Main (VRM Mittelhessen GmbH & Co. KG) auf meiner Internetseite zur Verfügung gestellt.

Die bislang noch nicht gezeigten Bilder und Quellentexte offerieren, welche Schäden die Luftangriffe auf Gießen im letzten Jahr des Zweiten Weltkrieges angerichtet haben. In den Zeitungsartikeln heißt es: „Auf den von Markus Lenz recherchierten und restaurierten, im Tiefflug gemachten, amerikanischen Luftaufnahmen aus dem Mai 1945 wirkt das zerstörte Gießen wie eine menschenleere Geisterstadt. Am Tag nach dem großen Angriff organisiert die NSDAP-Kreisleitung eine Notversorgung; u.a. sollen Sonderrationen und Volksempfänger die Stimmung in der Bevölkerung heben. Im Februar 1945 leben in der zerstörten Stadt nur noch 15.000 Menschen, die restlichen Einwohner sind aufs Land geflohen, zumal Bunker und Luftschutzkeller nicht mehr in ausreichendem Maße in Gießen zur Verfügung stehen“.

Zeitungsartikel Stunde Null am Point Zero - Luftaufnahmen 1945 von Markus Lenz
Zeitungsartikel 260.000 Zigaretten für die Ausgebombten - Luftaufnahmen 1945 von Markus Lenz
Zeitungsartikel Zeitungsartikel Einsamer Lastwagen auf dem Hitlerwall - Luftaufnahmen 1945 von Markus Lenz
Zeitungsartikel Das Werk der Brandbomben - Luftaufnahmen 1945 von Markus Lenz
Zeitungsartikel Das Neue Schloss entgeht dem Bombenhagel - Luftaufnahmen 1945 von Markus Lenz
Zeitungsartikel Die dunkle Seite des Mondes - Luftaufnahmen 1945 von Markus Lenz

Ergebnisse meiner Forschung im Stadtmuseum Münster

Für das Stadtmuseum Münster haben Dr. Axel Schollmeier und Michael Goran zahlreiche Fotos und Filmausschnitte aufbereitet, welche den Zustand der Stadt Münster im Jahre 1945 dokumentieren. Das Stadtmuseum Münster hat für die Ausstellung „Münster 1945 – 75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg“ einen Großteil meiner Archivdokumente über die Trolley Mission und Luftaufnahmen in Lizenz erhalten und verwendet. Zusätzlich wurden fast alle abgebildeten Gebäude im Detail vergrößert und beschrieben, so dass aus den Luftbildern eine hervorragende, photographische Dokumentation der historischen Gebäude, Stadtteile und Straßenverläufe entstanden ist.

Stadtmuseum Münster - Ausstellung 75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg mit Luftaufnahmen von Markus Lenz

Quelle: Stadtmuseum Münster Internetseite


Weitere Projekte meiner luftfahrthistorischen Forschung

Wie ich einleitend schrieb, stehe ich Museen, Bibliotheken, Staats- und Landesarchiven sowie Unternehmen auf Honorarbasis mit Beratungs- und Rechercheleistungen im Bereich der Luftfahrt, Luftbildauswertung und Luftfahrtgeschichte zur Verfügung. Ein italienischer Auftrag befaßte sich mit der Auswertung italienischer Wasserflughäfen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Gemeinsam mit dem US-amerikanischen Historiker John Provan betreibe ich das Forschungsprojekt „Berliner Luft“, das sich mit äußerst seltenen Luftaufnahmen der Berliner Mauer und dem ehemaligen Grenzverlauf zwischen Ost-Berlin und West-Berlin beschäftigt.

Ein anderer Auftrag beinhaltete Nachforschungen über die Stadt Danzig (Gdańsk), insbesondere über den Stadtteil Schnellmühl (Młyniska) und die dortige Wohnsiedlung „Grünes Dreieck“ (Zielony Trójkąt). Aktuell bearbeite ich einen äußerst seltenen Bildbestand der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen von Berlin, der aus 264 Schrägluftbildern von Teilgebieten West-Berlins besteht, die während einer Befliegung im Juni 1954 entstanden sind. Diese Schrägluftbilder dokumentieren den Zustand West-Berlins neun Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und zeigen längst abgerissene sowie in Vergessenheit geratene Bauwerke.

Italienische Wasserflughäfen

Italienische Wasserflughäfen

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Danzig Grünes Dreieck

Danzig Grünes Dreieck

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Special Film Project SFP-186

Aufgrund meiner Kenntnisse der US-amerikanischen Luftwaffe sowie ihrer Einsätze habe ich eine Vielzahl von Anfragen zu den berühmten Farbbildaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg erhalten. Wann immer wir im Fernsehen historisches Filmmaterial aus dem Zweiten Weltkrieg sehen, handelt es sich häufig um jene Farbfilmaufnahmen, die im Rahmen des sogenannten „Special Film Project SFP-186“ von den US-amerikanischen Streitkräften gedreht worden sind. In meinem Beitrag, der als Taschenbuch und E-Book erschienen ist, geht es um eine historisch korrekte Darlegung der Ursprünge dieser militärischen Filmeinheit „First Motion Picture Unit“ sowie um deren Aufgaben, um deren Projekte sowie um deren filmisches Erbe.

Trümmerfrauen im Zweiten Weltkrieg
Special Film Project SFP 186 - Clothier July 9 1945 Berlin
Flüchtlinge und Heimatlose in Berlin 1945

Honorarkonditionen und Leistungen

Beratungs- und Rechercheleistungen im Bereich der Luftfahrt, Luftbildauswertung und Luftfahrtgeschichte werden von mir auf Basis einer Vergütung nach zeitlichem Aufwand angeboten. Der Stundensatz beträgt grundsätzlich 150 Euro zuzüglich der Mehrwert- bzw. Umsatzsteuer. Fahrtkosten werden mit 0,50 Euro pro Kilometer zuzüglich der Mehrwert- bzw. Umsatzsteuer berechnet. Spesen und anfallenden Übernachtungskosten werden gesondert abgerechnet. Außerdem biete ich eine Vergütung auf Basis von günstigen Pauschalhonoraren an. Gerne können auch flexible Vergütungsmodelle vereinbart werden.

Eng mit der Digitalisierung, Analyse und Auswertung von Bildbeständen ist die elektronische Bildbearbeitung verbunden, die von mir mit dem Programm Adobe Photoshop durchgeführt wird. Angeboten wird beispielsweise die einfache Belichtungskorrektur, um sichtbare Unter- und Überbelichtungen wegen ursprünglich falscher Belichtungsmessungen nach der Digitalisierung auszugleichen. Ferner werden die Korrektur und Optimierung der Tonwerte und des Tonwertumfanges angeboten, so dass Tiefen aufgehellt, Lichter abgedunkelt und die Verteilung der Mitteltöne im zur Verfügung stehenden Tonwertspektrum optimal angepaßt werden. Schließlich werden auch globale Farbkorrekturen auf Basis der Gradationskurven angeboten, um Tonwerte, also insbesondere Farb- bzw. Helligkeitswerte, zu korrigieren und immer wieder auftretende Farbstiche in einem Bild zu minimieren.

Sämtliche Leistungen im Bereich der elektronischen Bildbearbeitung und Bildverarbeitung werden von mir auch separat angeboten und mit einem Stundensatz von 120 Euro zuzüglich der Mehrwert- bzw. Umsatzsteuer in Rechnung gestellt. Bildarchive können somit ihren Bestand zur Bearbeitung an mich auslagern und kostengünstig optimieren lassen. Auch bei der Bildbearbeitung und Bildverarbeitung wird häufig eine Vergütung auf Basis von Pauschalhonoraren angeboten. Auftraggeber erhalten sowohl für Beratungs- und Rechercheleistungen als auch für elektronische Bildarbeiten eine ordentliche Rechnung.